Kosten

60 min - 75,- Euro

45 min - 60,- Euro

30 min- 42,- Euro

 

Auf 10er-Karten gibt es 10% Rabatt.

 

 

Ein Therapiepferd kostet je nach Alter, Rasse und Ausbildungsstand zwischen 3000 € und 5000 €.

Jetzt hat man zwar ein Pony, aber in der Sporttasche kann man es wohl nicht verstauen. Also muss auch ein „Stellplatz“ her. Natürlich hat die Reitschule auch eigene Möglichkeiten, die Schulponys unterzubringen, aber selbst bei der Haltung in Eigenregie kann man durchschnittlich mit mindestens 150 € „Haltungskosten“ im Monat rechnen. Hier rein fallen zum Beispiel die Instandhaltung von Gebäuden, Weidepflege, Weidezaun, ein Weidezaungerät, Berufsgenossenschaft für Flächen, Gebäudeversicherungen, Entsorgung von Mist, Grundbesitzabgaben, der Beitrag für die Tierseuchenkasse und, und, und… .

Dann möchte dass Pony natürlich auch fressen und weich und trocken schlafen. Für Heu, Stroh Mineralfutter und Wasser kann man ungefähr mit weiteren 100 € im Monat rechnen.

Einmal im Monat kommt auch der Schmied oder Hufpfleger, er kümmert sich sozusagen um die Pediküre, hierfür zahlt man je nach Umfang mindestens 35€.

Mehrmals im Jahr müssen die Pferde und Ponys auch auf Parasiten im Magen-Darm Trakt untersucht und behandelt werden, dies schlägt mit ca. 50 € im Jahr zu buche.

Mindestens einmal im Jahr kommt der Pferdezahnarzt, um das Gebiss der Pferde und Ponys zu kontrollieren, diese Untersuchung und gegebenenfalls Behandlung kostet mindesten 150 €, hierzu kommen nochmal ca. 120 € jährlich für Impfungen.

Als Pferdehalter muss man auch seinen Beitrag an die Berufsgenossenschaft zahlen, durchschnittlich 120 im Jahr pro Pferd/ Pony fallen hier an. Eine Betreibshaftpflicht ist ein absolutes Muss, um auch im Ernstfall abgesichert zu sein, die Basisversion kostet hier ca. 50 € im Monat.

Für den Reitunterricht braucht man neben einem Pferd natürlich auch eine entsprechende Ausrüstung. Die Grundausstattung kommt auf ca. 500-1000 € nach oben sind natürlich keine Grenzen gesetzt.

Zu all diesen Dingen kommen noch die Kosten für die eigene Ausbildung und Weiterbildung der Therapeuten und dem Therapiepferd/Pony (Beritt und Training).

Für den Unterricht braucht man auch noch weitere Utensilien wie z.B. Stangen, Gassen, Pylonen, Bälle, schriftliche Unterrichtsmaterialien und viele weitere Dinge, die erstmal investiert werden müssen.

Hierbei sind noch keine Kosten für Notfälle, wie ein notwendiger Klinikaufenthalt oder Tierarztbesuche mit eingerechnet.

Auch bauliche Investitionen wie zum Beispiel ein Reitplatz oder gar eine Reithalle, sind mal ganz außen vor gelassen.

Der Staat möchte natürlich auch noch seinen Teil vom Kuchen abhaben.

All diese Punkte führen dazu, dass Reitunterricht kostet, was er kostet. Auch Kinderreitunterricht muss noch wirtschaftlich sein. Wenn man zu den Kosten der Vierbeiner, jetzt noch mal seine eigene Zeit mit dem Therapeutensatz berechnet, werden Sie wahrscheinlich Verständnis für die Preise haben.