Wer übernimmt die Kosten?

Allgemein

Die Kosten für die Reittherapie werden in 98 Prozent der Fälle privat bezahlt. In Sonderfällen kann die Reittherapie auch von der Krankenkasse, der Pflegekasse, dem Sozialamt oder dem Jugendamt übernommen werden.

 

Ist eine Krankheit attestiert, kann der Arzt Reittherapie als Heilmethode verordnen. Die Krankenkasse entscheidet dann, ob sie die Kosten übernimmt. Reittherapie ist eine Kann-Leistung der Krankenkasse und in Einzelfällen auf Rezept möglich.

 

Die Pflegekasse kann in manchen Fällen die Reittherapiekosten nach §45b SGBXII abrechnen. Reittherapie wird dann als niedrigschwelliges Betreuungsangebot bzw. als qualitätssichernde Betreuungsleistung angesehen. Hierfür ist im Vorfeld ein Pflegegutachten möglich.

 

Das Jugendamt übernimmt manchmal auch die Kosten der Reittherapie, wenn ein Förderbedarf und ein ärztliches Gutachten besteht. Dann wäre die Reittherapie eine Hilfe zur Erziehung.

 

Ebenso kann das Sozialamt im Rahmen der Widereingliederungshilfe die Kosten übernehmen.

 

Grundsätzlich ist das therapeutische Reiten eine freiwillige Leistung der Kostenträger. Einem Antrag sollte möglichst eine ärztliche Verordnung und die Stellungnahme von therapeutischer oder pädagogischer Seite beigefügt werden, die das Ziel der Therapie, mit einem Ausblick warum gerade Reittherapie notwendig ist, beinhaltet.

Gemeinnützige Vereine

Des weiteren gibt es Vereine, welche finanzschwachen Klienten bei der der Finanzierung zur Seite stehen.

 

http://www.pferde-staerken.net/

http://www.freudenschimmer.de/